Der Verein wurde am 20. April 1887 von Postmeister Heinrich Mehrquardt als „Verschönerungsverein“ gegründet. Zwei Jahre später, 1889, schloss sich der Verein dem „Niederhessischen-Touristenverein“ im Verband Deutscher Gebirgs- und Heimatvereine an. 1895 wurde eine Schutzhütte oberhalb der Blauen Steine am Großen Schreckenberg errichtet und 1898 ein hölzernes Turmgerüst auf dem Gudenberg aufgebaut.
Im Jahr 1902 richtete der Verein das Jahreswandertreffen der Zweigvereine des HWGHV aus. Fünf Jahre später, 1907, erwarb der Verein eine Aussichtswarte auf dem Großen Schreckenberg, die 1911 nach Umbau und Renovierung als Schreckenbergturm eingeweiht wurde. 1912 folgte eine weitere Ausrichtung des Jahreswandertreffens.
1922 wurde das hölzerne Turmgerüst auf dem Gudenberg wiederaufgebaut. In den Nachkriegsjahren, 1947 und 1948, wurden der Alpenpfad geplant und gebaut, der 1948 feierlich eingeweiht wurde. 1949 kam es zur Wiederbelebung des Vereins durch Fritz Mehrgerdt.
1951 wurde die Schutzhütte am Schreckenberg als „Fritz-Hufschmidt-Hütte“ neu errichtet und eingeweiht, und ein weiteres Jahreswandertreffen ausgerichtet. 1962 begann die Planung und der Bau des Jägerpfades als Gegenstück zum Alpenpfad. 1969 wurde eine Hütte auf dem Bärenberg abgebrochen und am Spannstuhl neu aufgebaut, als „Enzianhütte“ eingeweiht.
1972 fand erneut das Jahreswandertreffen statt, und 1977 wurde der Verein als Zweigverein Zierenberg e.V. beim Amtsgericht Wolfhagen eingetragen. Zwei Jahre später, 1979, wurde die „Fritz-Hufschmidt-Hütte“ durch Brandstiftung zerstört, jedoch 1981 wieder aufgebaut und eingeweiht. 1985 erfolgten Planungen für den „Ludwig-Müller-Steig“, ein Verbindungsweg, der 1986 als „Ludwig-Krieger-Pfad“ zu Ehren des langjährigen Vorsitzenden Ludwig Krieger gebaut wurde.
1987 feierte der Verein das 100-jährige Bestehen des HWGHV Zierenberg und richtete das Jahreswandertreffen aus. 1988 wurde das 40-jährige Bestehen des Alpenpfades mit einer Gemeinschaftsveranstaltung gefeiert. 1989 begannen Renovierungsarbeiten am Schreckenbergturm, der 1991 nach 80 Jahren wieder eingeweiht wurde.
1994 wurde die Warte am Großen Schreckenberg renoviert und 1995 eine neue Schutzhütte am Löwenweg und Z1-Rundwanderweg als „Schutzhütte an der Landwehr“ eingeweiht. Der Flächenbrand 1996 zerstörte die „Fritz-Hufschmidt-Hütte“ erneut, jedoch wurde 1997 eine Sitzgruppe für die Brandopfer errichtet.
1999 fand das Jahreswandertreffen erneut statt. 2011 feierte der Schreckenbergturm sein 100-jähriges Bestehen, und der Habichtswald-Steig sowie die Extra-Tour H2 wurden eingeweiht.